![]() Für jeden Zuchtnerz führt der Züchter eine Stammkarte, auf der Entwicklung und Merkmale festgehalten werden. |
![]() Erfolgreiche Pelztierzucht erfordert ein hohes Mass an Aufmerksamkeit und Zuwendung. |
| Knapp die Hälfte des Fellaufkommens stammt aus Tierfarmen. Dies hat die Nachfrage nach Wildtierpelzen entscheidend entlastet. Auch die Möglichkeit, durch Mutation ( Erbveränderung ) zum Beispiel bei Nerz eine große Palette von Farbnuancen ( dark, pastell, saphir, palomino, lutetia, weiß, usw.) entstehen zu lassen, war für das Kürschnerhandwerk von großer Bedeutung. Staatliche Forschungsanstalten und Züchtervereinigungen haben in den skandinavischen Ländern präzise Normen für die Pelztierzucht aufgestellt. Dem wissenschaftlichen Fortschritt folgte die jeweils staatliche Gesetzgebung heute die EU-Gesetzgebung. Züchterverbände, Tierschutzorganisationen und Veterinärdienste wurden in die Entscheidungsprozesse mit eingebunden. An der strengen Einhaltung der jeweils geltenden Zuchtgesetze sind wir Kürschner besonders interessiert, da wir unserer begeisterten Pelzkundin gegenüber in gewissem Umfang Rechenschaft schuldig sind, unter welchen Umständen Pelztiere gehalten werden. |
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| Nutria, Finn-Raccon, Iltis und Chinchilla werden in geringer Zahl gezüchtet, unter anderem in Polen und den baltischen Staaten. Nerze und Füchse leben in Gehegen aus galvanisiertem, rostfreiem und kunststoffbeschichtetem Material. Die Käfiggrößen und die Größen der Nistkästen bei Nerz sind vorgeschrieben. Farmpelztiere sind domestiziert. Trotzden wird im Interesse von zehntausenden kleiner, mittelständischer, bäuerlicher Kleinbetriebe weiter an der Verbesserung der Zuchtbedingungen gearbeitet. |
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